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IKIGAI – Deine Berufung leben

Aktualisiert: 2. Sept. 2023

IKIGAI begegnete mir zum ersten Mal in der Coaching-Ausbildung, als wir uns mit der Berufung beschäftigten. Es klingt ein bisschen wie eine japanische Spezialität, und das ist es auch, aber nicht im kulinarischen Sinne. Es ist ein hilfreiches Werkzeug auf dem Weg zu einem erfüllten Leben. Wie der Begriff Berufung schon sagt, geht es um mehr als nur darum, zu arbeiten, um leben zu können. Es geht darum, die eigenen Leidenschaften, Fähigkeiten und Bedürfnisse so zu verbinden, dass man davon leben kann. Es gibt viele Methoden, die eigene Berufung zu finden, aber IKIGAI finde ich in seiner Einfachheit und Effektivität so überzeugend, dass es für mich meist die erste Wahl ist, um an diesem Thema zu arbeiten.


Ursprung und die Bedeutung von IKIGAI in der japanischen Kultur

Der Begriff IKIGAI stammt aus der Heian-Periode von 794 bis 1185, einer Zeit des Friedens in der japanischen Geschichte. IKIGAI wird so ausgesprochen, wie es geschrieben wird. "IKI" steht für Leben und "GAI" für Wert. Es geht also darum, was lebenswert ist, oder anders formuliert, was dem Leben einen Sinn gibt. IKIGAI ist in erster Linie ein traditionelles Konzept der japanischen Lebensphilosophie und wurde nicht von einzelnen Forschern entwickelt. Es wurde von Generation zu Generation in der japanischen Kultur weitergegeben.


Die japanische Psychologin Mieko Kamiya war in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts die erste Forscherin, die sich intensiv mit IKIGAI beschäftigte. Es ist die Kraft, die man braucht, um in dieser Welt zu leben: Glück, am Leben zu sein, Nutzen zu stiften und wirksam zu sein. Das Konzept verbindet also die Suche nach persönlicher Erfüllung mit dem Sinn, den man in der Welt hat. Mieko Kamiya war eine Pionierin in der Erforschung der traditionellen japanischen Psychologie und hat das Konzept von IKIGAI eingehend untersucht. In ihrem 1966 veröffentlichten Buch Ikigai-ni-Tsuite (Was unser Leben lebenswert macht) widmete sie ein Kapitel dem Thema "IKIGAI" und erläuterte dessen Bedeutung im Kontext der japanischen Kultur und des individuellen Wohlbefindens. Kamiya erwähnte die tiefe Verbindung zwischen IKIGAI und einem erfüllten Leben und betonte, dass das Verstehen und Praktizieren von IKIGAI dazu beitragen kann, Harmonie und Zufriedenheit zu erreichen. Mieko Kamiya gilt als eine der ersten Forscherinnen, die IKIGAI im Rahmen der modernen Psychologie und Philosophie untersucht und darüber geschrieben hat. Ihre Arbeit hat dazu beigetragen, das Interesse und die Anerkennung für das Konzept sowohl in Japan als auch international zu fördern. Ihre Erkenntnisse hatten einen grossen Einfluss auf spätere Studien und Schriften über IKIGAI.

IKIGAI wurde in der japanischen Kultur von Generation zu Generation weitergegeben.
IKIGAI wurde in der japanischen Kultur von Generation zu Generation weitergegeben.

IKIGAI ist ein in der japanischen Kultur tief verwurzeltes und weit verbreitetes Konzept, das im Laufe der Jahrhunderte von vielen Menschen gelebt wurde, ohne dass es mit bestimmten Forschern oder Autoren in Verbindung gebracht wurde. Das moderne Interesse und die wachsende Popularität von IKIGAI haben jedoch dazu geführt, dass sich immer mehr Experten und Forscher mit dem Thema beschäftigen.

Was Du liebst

Das Entdecken der eigenen Leidenschaft ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum IKIGAI. Es geht darum, das zu finden, was Dich wirklich begeistert und erfüllt. Diese Leidenschaft ist etwas, für das Du eine natürliche Anziehungskraft und Begeisterung empfindest, das Dich mit Energie und Freude erfüllt. Um die eigene Leidenschaft zu finden, ist es wichtig, sich selbst besser kennenzulernen und auf die eigenen Interessen und Neigungen zu achten. Das erfordert eine ehrliche Selbstreflexion und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren. Manchmal entdeckt man seine Leidenschaften, indem man experimentiert und verschiedene Bereiche erforscht.


Eine Möglichkeit, Deine Leidenschaften zu finden, besteht darin, Dich an vergangene Erfahrungen und Momente zu erinnern, in denen Du Dich besonders lebendig und erfüllt gefühlt hast. Welche Aktivitäten haben Dich besonders fasziniert? Was hat Dir geholfen, in einen Flow-Zustand zu kommen? Diese Erinnerungen können Dir wertvolle Hinweise geben und Dich auf den Weg zu Deiner wahren Hingabe führen. Es kann auch hilfreich sein, die Dinge zu beobachten, die in Dir Neugier und Begeisterung auslösen. Gibt es bestimmte Themen, über die Du immer wieder nachdenkst oder Fragen stellst? Welche Aktivitäten oder Hobbys bringen Dich zum Strahlen? Indem Du Deiner Neugier folgst und Deine Interessen erkundest, kannst Du Dich auf den Weg machen, Deine Leidenschaft zu entdecken. Du kannst Dich auch von anderen Menschen inspirieren lassen, die ihre Leidenschaft bereits gefunden haben. Durch das Lesen von Büchern, den Besuch von Vorträgen und den Austausch mit anderen Menschen gewinnst Du neue Perspektiven.

Geduld und Ausdauer sind Tugenden, wenn es darum geht, die eigene Leidenschaft zu finden. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der eine gewisse Reife erfordert und mit der Zeit immer klarer wird. Neues auszuprobieren und zu experimentieren ist eine Herausforderung und kann Unsicherheit auslösen. Das Finden der eigenen Leidenschaft erfordert daher auch Mut. Deine wahre Leidenschaft zu entdecken ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zu Deinem IKIGAI. Hingabe motiviert Dich, Dein volles Potential auszuschöpfen und gibt Dir die Kraft, einen bedeutenden Beitrag zu leisten.


Was Du gut kannst

Der nächste Teil des IKIGAI-Puzzles sind die Fähigkeiten. Anstatt ständig zu versuchen, Deine Schwächen zu verbessern, solltest Du Dich vor allem darauf konzentrieren, Deine bereits vorhandenen Stärken weiter auszubauen. Es sind Deine Stärken und Fähigkeiten, die Dich von anderen unterscheiden und auszeichnen. Du kannst Dein Talent als Werkzeug einsetzen, um Deine Leidenschaft auszuleben und einen wichtigen Beitrag zu leisten.


Auch hier ist eine ehrliche Selbstreflexion entscheidend. Versuche, Dich und Deine Fähigkeiten objektiv zu betrachten und zu bewerten. Vielleicht sind Dir Deine Talente gar nicht bewusst oder Du nimmst sie als selbstverständlich hin. Wenn Du Deine besonderen Fähigkeiten erkennst, kannst Du sie auch gezielt fördern und für Deine Entwicklung nutzen.


Dabei kann es besonders hilfreich sein, wenn Du Dir von Freunden und Bekannten ein Feedback dazu geben lässt. Der Blick von aussen gibt Dir wertvolle Hinweise, wo Deine Talente liegen. Aussenstehende können Dich viel einfacher und objektiver auf Deine Stärken und Fähigkeiten aufmerksam machen, als Du es selbst könntest. Im gemeinsamen Gespräch kannst Du Deine Begabungen erkennen und bewusst machen.


Natürlich kannst Du auch verschiedene Tätigkeiten ausprobieren, um neue Erfahrungen zu sammeln. Durch diese praktische Herangehensweise kannst Du herausfinden, welche Fähigkeiten Dir besonders liegen und wo Du Dich lebendig und kompetent fühlst. Versuche, Dich von Deiner kindlichen Neugier und Entdeckungslust leiten zu lassen.


Reflektiere immer wieder Deine Erfolge, Erfahrungen und Lernprozesse. So kannst Du Muster und Schlüsselmomente erkennen, die Dir Deine Kompetenzen aufzeigen. Es gibt verschiedene Methoden, die Du dabei anwenden kannst. Es kann hilfreich sein, ein Tagebuch zu führen oder sich regelmässig Zeit für Selbstreflexion zu nehmen. Auch Meditation kann Dir dabei helfen, denn im Alpha- oder Theta-Zustand hast Du leichter Zugang zu Deinen unbewussten Seiten.


Wenn Du Deine Stärken erkannt hast, kannst Du sie auch gezielt trainieren und weiter verbessern. Es sind diese Stärken, die Du nutzen kannst, um Deine Leidenschaften zum Leben zu erwecken und einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Indem Du Dich im Alltag weiterentwickelst und Deine Fähigkeiten perfektionierst, kommst Du Deinem vollen Potenzial und Deinem IKIGAI einen grossen Schritt näher.


Was die Welt braucht

Der nächste Schritt bei IKIGAI ist, sich bewusst zu machen, was die Welt braucht. Dies ist ein sehr grundlegender Aspekt, da es darum geht, wie Du einen Mehrwert für andere schaffen und einen Beitrag zur Gesellschaft leisten kannst. Welchen Nutzen kannst Du anderen bringen? Wofür gibt es überhaupt eine Nachfrage?


Es geht also nicht um Dich, sondern um andere. Welche Bedürfnisse haben Deine Mitmenschen und vor welchen Herausforderungen stehen sie? Das erfordert aktives Interesse, Einfühlungsvermögen und Offenheit, um die Probleme anderer zu erkennen. Dann geht es darum, daraus Lösungen abzuleiten, die das Leben der Menschen verbessern.


Dafür setzt Du Deine Fähigkeiten, Deine Ressourcen und Deine Leidenschaft ein. Wie kannst Du sie für andere einsetzen? Jeder von uns hat einzigartige Talente, Erfahrungen und Perspektiven, die anderen nützen und helfen können. Wenn Du Deine Fähigkeiten mit den Bedürfnissen der Welt verbindest, entsteht ein Mehrwert, mit dem Du etwas bewegen und die Welt positiv beeinflussen kannst.


Es geht also darum, herauszufinden, wie man seine Leidenschaften und Fähigkeiten für die Gesellschaft einsetzen kann. Dies kann natürlich in den verschiedensten Bereichen geschehen: Bildung, Gesundheit, Umweltschutz, Technik, Unterhaltung und vieles mehr. Die Verbindung Deiner Herzensthemen mit einem gesellschaftlichen Mehrwert bringt Dich Deinem IKIGAI näher.


Dein Beitrag und Dein Mehrwert müssen nicht gross und spektakulär sein. Du musst als Einzelperson nicht die ganze Welt retten, denn Du bist Teil eines grösseren Ganzen. Scheinbar kleine Dinge können viel bewirken und einen grossen Unterschied machen. Denn wer sich zu viel auf einmal vornimmt, läuft Gefahr, gar nicht erst in die Gänge zu kommen.

Viele kleine Schritte führen weiter als wenige grosse.
Viele kleine Schritte führen weiter als wenige grosse.

Das zu tun, was die Welt braucht, gibt Deinem Leben einen Sinn und eine Erfüllung. Es gibt Dir das echte Gefühl, dass Deine Existenz einen Unterschied macht und dass Du Teil von etwas Grösserem bist. So kannst Du die Welt nachhaltig verändern.


Wovon Du leben kannst

Wahrscheinlich kennst du diesen Aspekt schon sehr gut, denn er ist wirklich allgegenwärtig. Wir alle müssen unseren Lebensunterhalt verdienen. Irgendwie musst Du Deine Rechnungen bezahlen und sicher möchtest Du auch ein wenig Wohlstand erlangen. Auch das gehört zu IKIGAI und sollte nicht im idealistischen Eifer vernachlässigt werden. Finanzielle Stabilität gibt Sicherheit und Selbstwertgefühl. Gleichzeitig ist es wichtig, den Verdinest nicht zum alleinigen Kriterium für die berufliche Karriere zu machen. Hier gilt es, sorgfältig abzuwägen und eine praktikable Balance zu finden.


Manchmal braucht es Mut, sein Geld vielleicht auf Wegen zu verdienen, die nicht den traditionellen Vorstellungen entsprechen. Es muss ja nicht alles aus einer Einkommensquelle bestritten werden. Vielleicht sind es auch zwei oder drei kleinere Teilbereiche, die zusammen Deinen Lebensunterhalt sichern können. Auf jeden Fall sollte das Einkommen Deine Grundbedürfnisse sichern, so dass Du ohne Angst vor Existenzverlust leben kannst. Es ist völlig legitim, nach materiellem Wohlstand zu streben. Es kann und darf natürlich auch zu Reichtum und Luxus führen, aber das sollte nicht der primäre oder einseitige Fokus bei der Entdeckung Deines IKIGAI sein.


Vielleicht ist die vollständige oder teilweise Selbstständigkeit der richtige Weg für Dich. Aber Du kannst Dein IKIGAI auch in einem Angestelltenverhältnis finden und leben. Wir sind alle unterschiedlich und so ist auch Dein IKIGAI höchst individuell.


Die Schnittmengen im IKIGAI

Wenn Du die vier Aspekte von IKIGAI für Dich gefunden hast, besteht die nächste Herausforderung darin, diese Ebenen in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen. Es geht also um die Balance zwischen Leidenschaft, Mission, Berufung und Beruf. Das bringt tiefe Erfüllung und Sinn in Dein Leben.


Die vier oben genannten Ebenen sind die Hauptbereiche, aus denen nun Schnittmengen gebildet werden können. Kombiniert man jeweils zwei der angrenzenden Bereiche, so ergeben sich insgesamt vier Schnittmengen mit besonderer Bedeutung.


Leidenschaft ist das, was Du liebst und was Du gut kannst. Es geht also um die Verbindung zwischen Deinen Interessen und Deinen Fähigkeiten. Wofür Du Dich interessierst, dafür wirst Du automatisch mehr Zeit und Energie aufwenden, um es besser zu verstehen und darin besser zu werden. Daraus ergibt sich eine ganz intrinsische Motivation und damit auch eine gewisse Leichtigkeit.


Die Mission ist das, was Du liebst und was die Welt braucht. Sie beschreibt also Deine Interessen in Verbindung mit den Bedürfnissen der Menschen und der Welt. Das erscheint Dir vielleicht anspruchsvoller, weil Dir vielleicht noch Fähigkeiten und Fertigkeiten fehlen oder Du einfach nicht davon leben kannst. Diese Schnittmenge hat also viel mit Deinen Visionen und Werten zu tun.


Berufung ist das, was die Welt braucht und wovon Du auch leben kannst. Diese Sichtweise ist etwas nüchterner, weil es einfach um den Austausch von gegenseitigem Nutzen geht. Was braucht die Welt, wofür Du auch bezahlt werden kannst? Auf Deiner Seite sind das nur die Grundbedürfnisse, also konkret Geld verdienen, um Deinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Auf der anderen Seite kann es um alle Bedürfnisse gehen, die Menschen haben und in deren Dienst Du Dich stellen kannst.


Der Beruf ist das, was Du gut kannst und wovon Du leben kannst. Das muss nicht unbedingt etwas sein, was Dir Spass macht, und es muss auch nicht unbedingt etwas sein, was die Welt wirklich braucht. Aber Du kannst damit Geld verdienen und Du fühlst Dich dabei kompetent und sicher. Man kann so leben, aber Du wirst wahrscheinlich zustimmen, dass im Leben eines solchen Menschen etwas fehlt.

IKIGAI-Diagramm adaptiert von Kessler Coaching.
IKIGAI-Diagramm adaptiert von Kessler Coaching.

Ausgewogenheit und Harmonie von IKIGAI – Die Reise zu einem erfüllten Leben

Es ist auch möglich, dass sich drei der vier Bereiche überlappen und nur einer fehlt. Schauen wir uns kurz an, was das bedeutet.

  1. Was Du liebst, was Du gut kannst und wovon Du leben kannst: In dieser Situation fühlst Du Dich wahrscheinlich zufrieden, aber trotzdem irgendwie nutzlos, weil das, was Du tust, von der Welt nicht wirklich gebraucht wird.

  2. Was Du liebst, was Du gut kannst und was die Welt braucht: Hier wirst Du Freude empfinden und Dich erfüllt fühlen, aber es fehlt Dir an Wohlstand, weil Du damit nicht oder nicht genug Geld verdienen kannst.

  3. Was Du liebst, was die Welt braucht und wovon Du leben kannst: Das ist wahrscheinlich aufregend für Dich, Du bist ein bisschen selbstgefällig, aber Du fühlst Dich immer unsicher, weil Du weisst, dass Du es nicht kannst.

  4. Was Du gut kannst, was die Welt braucht und wovon Du leben kannst: Du findest es wahrscheinlich bequem, weil Du alles unter Kontrolle hast und gut davon leben kannst. Aber Du spürst ständig eine Leere, weil Du das, was Du tust, nicht wirklich magst.

Die Kunst besteht also darin, die Schnittmenge aus allen vier Bereichen zu bilden. Wenn man sich zunächst mit den einzelnen Bereichen sorgfältig auseinandersetzt, fällt es später leichter, eine Synthese zu bilden. Dabei sollten alle Ebenen ausgewogen vertreten sein. Es ist ein Balanceakt zwischen Leidenschaft, Mission, Berufung und Beruf. Jedes Puzzleteil trägt zu Deinem Wohlbefinden und Deiner Zufriedenheit bei.


Möglicherweise sind einige dieser Ebenen bei Dir bereits stark ausgeprägt, andere dagegen etwas vernachlässigt. Das ist ein Hinweis für Dich, Anpassungen und Kurskorrekturen in Deinem Leben vorzunehmen, sei es in Deinem Lebensstil, in Deiner Arbeit oder in Deinen Beziehungen. Es kann auch sein, dass Du verschiedene Aspekte von IKIGAI aus verschiedenen Bereichen abdeckst, alles in eine gute zeitliche Balance bringst und Dich dabei wohl fühlst. Das ist genauso legitim, auch wenn das ideale IKIGAI aus einem Guss ist.


Balance auf allen Ebenen bringt Erfüllung und Sinn in Dein Leben. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, denn das Leben verändert sich ständig. Daher ist es hilfreich, sich immer wieder selbst zu reflektieren, sich anzupassen und mit dem Leben zu wachsen.

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